Im Jahre
1998 hatte ich in Ägypten Urlaub
gemacht. Fünf Kilometer von Eilat/Israel entfernt – auf der ägyptischen Seite
des Senai – bei Taba, im Hotel Kempinski. Neu erbaut.
Bei Israel
konnten die Touristen-Flugzeuge nicht landen. Sie mussten bei Sharm El-Sheikh,
an der Spitze des Senai – 180 Kilometer entfernt.
Das Hotel
war deshalb nur zu 20 Prozent ausgebucht.
Die deutsche
Hotel-Leitung war darüber nicht glücklich.
Aber am
Wochenende war das Hotel fast voll. Voller Israeli. Voller Geschrei, Gebrülle …
es war fast unerträglich. Bis in die Nacht hinein.
Der Senai
war nach dem letzten ägyptischem-Israelischem Krieg in Zonen einteilt. Hier in
Taba – hatte das ägyptische Militär nichts zu sagen.
Ich hatte
mich darüber beschwert. Die Hotel-Leitung war auch unglücklich über das
Geschrei.
Aber man war
auch unglücklich darüber, dass viele der Israeli bei Hotel-Rezeption sich als
Deutsche mit deutschem Pass anmeldeten. Wurden sie vom deutschen Personal mit
der deutschen Sprache angesprochen, dann verstanden sie nicht – und antworteten
mit Englisch.
Das ägyptische
Personal setze sich aus Christen und muslimischen Menschen zusammen – zwischen denen
ständig Reibereien gab.
Noch
schlimmer jedoch war, dass die Israeli das ägyptische Personal miserabel
behandelten. Als einer Ägypter nicht schnell genug war, stand einer Israeli
auf, und verpasste dem Ägyptern einen Fußtritt.
Das war ein
einem Tag, als in Israel einige israelische Soldaten von Palästinensers mit
einem Selbstmord getötet wurden.
Einige kleinen
Israeli benutzen beim Frühstücksbuffet als Spielplatz und warfen mit Kuchen
etc. – wenn das deutsche Aufsicht wehrte, dann wurde sie von den israelischen
Eltern als Rassisten beschimpft.
Ich hatte
nach diesem Urlaub gesagt – ich werde niemals nach Israel reisen … und auch niemals
mehr nach Ägypten. Rassisten unterstütze ich nicht. Nimmer.
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