Donnerstag, 7. Mai 2015

07.05.2015 - Korruption

Korruption in Politik und Wirtschaft – auch in unserer Region – ist täglich mit den Händen zu greifen – mit den Augen zu sehen – mit den Ohren zu hören… man muss nur richtig zu hören, richtig hinschauen, richtig zugreifen.

Beim Briefhüllen-Skandal im Heilbronn Rathaus wollte man ja auch monatelang nicht richtig hinschauen – bei den Verantwortlichen. Es ging um Juden und Heilbronner Rathaus-Beamte – und um Verbrechen in der Zeit von 1987 und 1995 – und um 5,4 Millionen Mark.

Jetzt ging und geht es um die Korruptionsprozesse in Stuttgart -  angeklagt ist ein früherer Zeag-Vorstand –ein Heilbronner Bauunternehmer aus Kroatien  – um Polizisten, etc.

Ein Unternehmer, dessen Geschäft ist, Akten zu vernichten – bei der Heilbronner Zeag, wurde nicht als Zeuge von Gericht geladen. Dabei erinnern sich Menschen wie das war – damals, als massenweise Akten zum Vernichten  abgeholt wurden.

Korruption – ist eine Krankheit in einer Gesellschaft voller Lügen.
Journalisten, die von Firmen zum Essen eingeladen werden, können das ablehnen. Sollte ein Journalismus-Termin länger dauern, dass man Essen muss, dann zahlt ein ehrlicher Verlag diese Spesen ihrer Mitarbeiter für das Essen und Trinken. Und lässt nicht seine Journalisten in die Bredouille bringen …

Journalisten, die zur Präsentierung neuer Auto-Modelle in Saudi-Arabien eingeladen, „zum Testen der Bremse in der Wüste“, haben ohne ein schlechtes Image. Mit Auto-Tests hat das nichts zu tun – mehr mit Korruption.

Reise-Journalisten, die von Hotel-Ketten in neue Häuser eingeladen werden, „zum kostenlosen Luxusurlaub“, die revanchieren sich in ihrem Blatt mit Hymnen-Artikel. Damit der Verlag auch Anzeigen bekommt. Mit Test hat das nichts zu tun – mehr mit Korruption.

Und wenn Journalisten nebenbei für Geheimdienste arbeiten – für gutes Geld, dann hat das nichts Recherche, Dienst am Leser oder Arbeit an der Wahrheit zu tun.

Es beginnt mit den Weinen an Weihnachten … die man locker an die Putzfrauen oder Praktikanten weitergeben kann, die wenig Geld verdienen.

Mittwoch, 6. Mai 2015

06.05.2015 - Deutsche oder Nazis?

Adolf Hitler war nicht der Leibhaftige, der 1933 mit Dampf, Feuer und viel Qualm aus der feurigen Felsspalte der Hölle stieg - und 1945 ebenso verschwand. 

Hitler war kein menschliches Ungeheuer - er war nur ein Schreibtisch-Täter, somit ein Massenmörder. Die Ungeheuer der Tat von 1933 bis 1945 waren die vielen Deutsche, die willig Verbrechen begangen haben. 

Deutsche wie Du und ich.

„Es gibt Ungeheuer, aber sie sind zu wenig, als dass sie wirklich gefährlich werden könnten“, hat der Auschwitz-Überlebende Primo Levi gesagt. „Wer gefährlich ist, das sind die ganz normalen Menschen.“ 

Ich kann dieses linke Gewäsch nicht mehr hören, dass die Nazis den Krieg begonnen haben, die Juden umgebracht haben - und den  Krieg verloren haben.

Nicht die Nazis, nicht eine nationalsozialistische Partei in Deutschland, sondern die Deutschen haben den Krieg begonnen und verloren.

Nein, der Zweite Weltkrieg war ein deutscher Krieg, und die Verbrechen waren deutsche Verbrechen.

Dienstag, 5. Mai 2015

05.05.2015 - Politik-Wirbel 2

In den islamischen Ländern wie Irak, Iran, Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien oder Saudi-Arabien spielten nach dem Zweiten Weltkrieg  die Katholische Kirche, Juden, Freimaurer oder Kommunisten kaum eine Rolle.

Wie es scheint, hatten diese vier "Clubs" - Kommunismus, Freimaurerei, Judentum, Katholische Kirche -  ihre geistigen und realen Heimaten in den ehemaligen Kolonial-Ländern - in Europa. 

Seit 1990  - dem Zusammenbruch des Kommunismus - bildeten sich in den osteuropäischen Ländern neue Mächte heraus. Riesige Privat-Wirtschaftskonzerne unter der Führung von Oligarchien - die sich am Volkseigentum frech und teilweise kriminell bedienten  - wie in den ehemaligen Sowjetrepubliken.

Zwischen den superreichen Oligarchien (sehr oft Juden) und den neuen Staaten (Russland, Ukraine, etc.) tobte ein gnadenloser Kampf – beziehungsweise Kriege. Wie zwischen Mafia und Staat.

Manche dieser Oligarchien verschwanden wieder – ab nach Israel, England oder die Schweiz, wo sie locker und dank viel Reichtum leben. 

In Westeuropa spielten nach 1990 die „Vier“ auch kaum mehr eine Rolle. Internationale, nationale oder regionale Wirtschaft wird vor allem den sogenannten Service-Clubs betrieben. 

Eliten in Wirtschaft, Politik, Parteien, Gesundheitswesen, Medien, etc. drängen ständig zu den Mitgliedschaften in diesen Service-Clubs. 

Religion oder sexuelle Orientierung spielen keine Rolle mehr. Es muss spießerhaftig, geldorientiert und ohne Werte ziugehen ... Raubtier-Gesellschaft ist entscheidend.

Nicht in Gemeinderäten, Länderparlamenten wird die entscheidende Politik vorformuliert, sondern in diesen europäischen Service-Clubs.

Das Volk trabt brav zu den Wahlurnen – und entscheidend nichts. Kluge Menschen haben das bemerkt – und protestieren.

Die Schere zwischen Arm und Reich  wird täglich größer - in nahezu allen Ländern Europas, aber auch zwischen den Ländern ... 

Es riecht nicht nur in Krieg ... nicht nur weil der Nationalismus (baltische Staaten, Polen, Ukraine, Russland ... Balkanstaaten ...) in Europa stärker wird.

Mir scheint, Krieg ist für diese Menschen ein Naturereignis ... dem man nicht ausweichen kann ... siehe muslimischen Ländern oder Ukraine ...

Montag, 4. Mai 2015

04.05.2015 - Politik-Wirbel 1

In der weiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts und der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts kämpften angeblich sogenannte „Internationalen“ um die Herrschaft auf der Erde. 

In vielen Gesprächen raunten sogenannte „Wissende“ über vier politischen Clubs:

1. Die Katholische Kirche, an der Spitze der Vatikan-Staat, mit ihrer Armee der Jesuiten, den Geistes-Soldaten des Papstes. Als Feinde hatten Priester und der Vatikan festgemacht: Kommunisten, Sozialisten und Freimauer. Kommunisten und Sozialisten (auch die deutschen Nationalsozialisten) wollten die Völker vor den Kirchen befreien, denn die Kirchen seien nichts als das Opium für das Volk.

2. Die Kommunisten mit ihrem "Vatikan" in Moskau, der kommunistischen "Internationalen", verfolgten vornehmlich Priester der orthodoxen und katholischen Kirchen, zerstörten deren Kirchen und Klöster, hatten christliche Schulen und Universitäten geschlossen. Menschen, die sich zum Christentum öffentlich bekannt hatte, wurden bei den Kommunisten in ihrem Beruf und im Privatleben benachteiligt und auch verfolgt, eingesperrt und getötet. Ziel der Kommunisten: Zerstört werden soll das Bürgertum und der Kapitalismus - und die Sozialfaschisten, die Sozialdemokraten.

3. Die Freimaurer, ein quasi-religiöse Bewegung, die sich vor allem aus der europäischen Aufklärung hervorging, wurden unterstützt von wohlhabenden Bevölkerungsschichten aus Juden und Protestanten und Atheisten – vor allem in Skandinavien, Großbritannien, USA, Schweiz  und Deutschland. Die fünf Grundideale der Freimaurerei sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität - einfacher gesagt: Freimaurer sind Kämpfer für Freiheit vor allem im wirtschaftlichen Leben ... für den Kapitalismus.

4. Die Juden, denen seit der römischen Antike in Europa und Amerika unterstellt wurden, das Christentum wirtschaftlich zu untergraben – und nach Weltherrschaft drängen. Die europäischen Christen (vor allem die Protestanten) pflegten fast 2000 Jahre ihren Antisemitismus ... Von einem christlich-jüdischen Abendland zu sprechen ist eine naive Lüge deutscher, dummer Politiker.

In den europäischen Diktaturen wurden Freimaurer und Kommunisten verfolgt – in Deutschland, Italien, Spanien und Portugal. Im nationalsozialistischen Deutschland wurde dazu christliche Kirchen verfolgt – oder aber an den Rand gedrängt, wie auch in den kommunistischen und sozialistischen Ländern. 

Hinzukommt der deutsche Antisemitismus, der durch den Nationalsozialismus  pervitiert wurde, die in der Zeit von 1939 bis 1945 rund sechs Millionen europäischer Juden das Leben gekostet hatte.

Aber mit  dem Untergang des Kommunismus um 1990 wurde die Welt neu durcheinandergewirbelt.

Sonntag, 3. Mai 2015

03.05.2015 - Flüchtlingsindustrie

Zehntausende Flüchtlinge kommen aus Nahost und Nordafrika über das Mittelmeer nach Europa. Eine große Völkerwanderung.

Spanien, Frankreich, Italien, Benelux-Länder, Deutschland und die skandinavischen Ländern stöhnen über die Massen-Einwanderung.

Großbritannien und USA halten sich fern von dieser Völkerwanderung.

Und die linken Politiker Europa jubeln …und heißen alle, die kommen, willkommen. Als Strafe für den amerikanisch-französisch-englischen Kolonialismus.

Vor allem freuen die Schlepper in der Türkei, Libanon, Syrien, Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko – die jetzt gerade goldene Nasen verdienen. 

Und jeder, die ein Boot oder eine Nuss-Schale, die einigermaßen schwimmen können, über das Mittelmeer gen Italien voll mit Menschen tuckern lässt - spielt sich als gutverdienende Unternehmer auf.

Mit Fischen verdient man weniger... is ja klar.

Wer in Europa jetzt sagt, das seien alles nur widerliche und unmenschliche Pläne von Islamisten und Kriminellen, der wird in Europa als unverbesserlicher Faschist beschimpft.

Auch in Afrika-Europa verdienen viele an diesen Flüchtlingen:

Die afrikanische Drogen-Mafia, die italienische Mafia, die vielen europäischen  Rechtsanwälte, die sich auf Flüchtlinge spezialisiert haben, jene Mafia, die billige Arbeitskräfte wie Sklaven über den Kontinent transportiert.

Ich nenne das alles eine nahost-europäische Flüchtlingsindustrie – mafiös und kriminell. Und die europäischen Staaten und die EU drücken schnell einmal das rechte oder das linke Auge zu.

Und welche politische Strategie steckt dahinter? Klar ist - Europa soll geschwächt werden - vor allem die Wirtschaft Deutschlands.

So arbeitet halt der weltweite Kapitalismus ...und da hinter stecken immer egoistische Menschen mit ihrem gierigen Denken und Willen.

Samstag, 2. Mai 2015

02.05.2015 - Wir Verdränger

Ich las heute in der regionalen Gazette, dass Deutschland  - welch ein Schreck für unseren Provinz-Redakteure - zum Ziel islamischer Terrorristen geworden sei. 

Das nichts geschehen ist - wie in Spanien, Frankreich und Großbritannien, dafür müssen wir unsere vermaledeiten Schlapphute dankbar sein. Ist ja klar - wir haben ja gute Geheimdienst-Traditionen mir gestapo und Stasi aus guten Diktatur-Zeiten. Und der guten Zusammenarbeit mit USA und Israel.

Wer ist schuld, dass wir jetzt nichts gemerkt haben? Klar - jene, „die oftmals die Arbeit von Verfassungsschutz oder Terrorfahndern in Zweifeln ziehen“.  Denn das sei wichtiger denn je.

Und so stellt der Provinzler-Journalist  entrüstet fest: „Aber wir sind gerne Weltmeister im Wegschauen und Verdrängen. Zuweilen überzogene Toleranz verbietet es offensichtlich, mögliche Gefahren beim Namen zu nennen oder gegen Hintermänner offensiv vorzugehen.“

Wer ist das WIR, von dem Provinz-Redakteur spricht? In erster Linie wohl seine Zeitung und seine Redakteure – an der Spitze der Chefredakteur. Denn die sind unsere Demokratie-Gouvernanten für das deutsche Volk. Mit grün-sozialem Gekeife.

Seine Provinz-Gazette hat jahrelang nichts davon gemerkt, dass sich in unserer Region Nazis, rechtsradikale Polizisten,  Ku-Klux-Klan-Männer locker tummeln können.

Auch von muslimischen Terroristen oder auch Islamisten in unserer Landschaft hat der Redakteur noch nie was gehört.

Aber die Leser seiner Zeitung -  die beschimpft er gern. Die seien ja auch Weltmeister im Wegschauen und Verdrängen. Mit keifendem Geschrei ... Wie halt ne Gouvernante. Das nennen sie dann Journalismus.

Freitag, 1. Mai 2015

01.05.2015 - Befreit?

Vor 70 Jahren war der Zweite Weltkrieg in Deutschland beendet. 

Ein Tag der Befreiung?

Ich habe mit Verwandten, Bekannten und Freunde gesprochen, die diesen Tag erlebt hatten.

Keine kann sich erinnern, etwas von einer Befreiung mitzubekommen.

Meine damals 24 jährige Mutter, Kriegerwitwe, die im Januar/Februar 1945 umgesiedelt wurde - von Kreuz/Westpreußen nach Grimmen/Vorpommern, musste sich von russischen Soldaten verstecken, um nicht vergewaltigt zu werden.
Meine Großmutter (mütterlicherseits) und den Rest ihrer Kinder wurde im Januar/Februar 1945 auf dem Treck von Kreuz/Westpreußen von der russischen Armee überrollt.
Seine 16-jährige Tochter wurde von rund zehn russischen Soldaten vergewaltigt, die Großmutter auch – und der 13–jährige Sohn musste zu sehen.

Als der Krieg zu Ende musste meine Großmutter, meine 16-jährige (spätere) Tante und sein 13-jähriger (späterer) Onkel mussten auf dem Bauernhof des Verwandten  - mit weißen Deutsch-Armbinden - in ihrer Heimat arbeiten.

Mein Großonkel, der Bruder meines Großvaters, der Bauernhof-Besitzer, wurde von einem besoffenen russischen Soldaten erschossen. Jetzt gehörte der Hof einem polnischen Umsiedler.

Mein Vater war in russischer Kriegsgefangenschaft – von 1944 bis 1947. Als er nach langem Suchen – mit dem Roten Kreuz  - 1947 seine Eltern in Grimmen/Vorpommern fand, war seine Mutter schon am Friedhof ... und sein 67 jähriger Vater vegetierte in einem kleinen Zimmer in Grimmen ... alles war verloren, die Heimat, die Familie, Wohnung und Haus.
Nicht Hitler hatte ihnen das genommen, sondern russische, amerikanische und britische Politiker in Jalta. Die Sieger.

Die Antwort auf das Menschen-Töten und auf die Völker-Vertreibungen eines  Hitlers - war Menschen-Töten und Völkervertreibung...

Mein Großvater (mütterlicherseits)  sagte mir immer – im Ersten Weltkrieg wurde viel in Deutschland gehungert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde in Deutschland nicht gehungert.

Meine Mutter fügte dazu: Gehungert wurde im Krieg in Deutschland nicht - weder in Westpreußen noch in Berlin (wo sie von 1935 bis 1944 wohnte).

Gehungert wurde erst in Deutschland seit 1945 – seit den Alliierten die Macht in Deutschland übernommen haben. Gehungert wurde in Deutschland bis 1950.

Meine Mutter arbeitete nebenbei bei den Bauern in Grimmen/Vorpommern – auch um seine Eltern und Geschwister, die nach Berlin geflüchtet sind, mit Lebensmitteln zu versorgen. Auch um mich zu versorgen, der ich 1948 geboren wurde.

Die Deutschen, die ich kenne, die wurden nicht befreit. Sie waren nur froh darüber, dass der Krieg zu Ende war.

Die Straßen waren voller Leichen ... es begann das Nachkriegs-Chaos ... mit Hunger, etc. 
Seit Beginn meines Lebens haben ich alle halben Jahres bei der Fahrt zu meinen Großeltern nach Westberlin - die Folgen des Krieges gesehen. Bei den S-Bahn-Fahrten sah ich kilometerlang nur Trümmer. Und da ich aus dem Grimmen kam, einer kleinen mittelalterlichen Stadt – ohne Kriegszerstörungen - da fragte ich mich als ein-, zwei-, drei- oder vierjähriger Bub... wer hat das alles sinnlos und grauenvoll zerstört?
Antwort in meinem kleinen Hirn: Das müssen sehr böse Menschen gemacht haben, wenn nicht gar der Teufel.