Manche
deutsche Professoren schwafeln, dass einem schwindlig wird.
Zum Beispiel
der „Medienwissenschaftler“ Jochen Hörisch, Professor an der Universität Mannheim.
In einem
SPIEGEL-Interview blubberte er so für sich hin – um dann zu sagen:
"Wer vom Islamischen Staat mit Enthauptung
bedroht wir, den kann man getrost als Vertriebenen
bezeichnen. Ich finde den Begriff sehr präzise. Natürlich ist nicht jeder der
eine Million Menschen, die bei uns Schutz suchen, wirklich ein Opfer. Es werden
auch Täter, vielleicht sogar Terroristen oder schlicht Menschen auf der Suche
nach einem besseren Leben darunter sein.
Aber war das
vor 70 Jahren anders?
Deutschland
hat den zweiten Weltkrieg angezettelt. Was danach für Flüchtlinge, Altnazis und
Heimatvertriebene unterwegs waren! Und vor allem wie gut das am Ende geklappt
hat. Das ist eine Geschichte, die wir uns in Erinnerung rufen müssen.“
Ja – Herr Professor
Dummschwätzer, ich (Jahrgang 1948) habe mir diese Zeit in Erinnerung gerufen - aus dem Leben meiner Familie.
Zehn Frauen aus meiner Familie sind im
großen Treck Januar 1945 von Soldaten der Roten Armee vergewaltigt worden –
darunter die 16-jährige Schwester meiner Mutter.
Ich höre sie
immer noch nächtens schreien – in ihrem Zimmer bei meinen Großeltern. Auf meine
Frage, warum schreit die Tante jede Nacht: Sie ist krank.
Der ältere Bruder
meines Großvaters erwartete die Sowjet-Soldaten auf seinem Bauernhof – und wurde
zusammen mit seiner Familie einfach erschossen. Er war kein Nazi, kein
NSDAP-Parteimitglied.
Für dieses
dummes Geschwätz und die Beleidigung meiner Familie gehört eigentlich diesem Mannheimer
Professor seine Fresse poliert. Von mir.
Aber nein – ich
werde meine Hände nicht schmutzig machen – an der dummen Fresse eines Spießers
bzw. Biedermeiers und sein Geschwätz.
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