Freitag, 14. August 2015

14.08.2015 - Rotgrüne Heuchler

Die rotgrünen Heuchler sind im Lande unterwegs.

Soll ich es gut oder schlecht finden, dass die baden-württembergische Grün-Rot-Regierung überlegt, leerstehende Wohnungen in den Nobel-Vierteln in Städten und Gemeinden für Flüchtlinge requirieren will. Vierteln,  in denen diese Gut-Menschen, die viel Geld verdienen, in zu großen Wohnungen leben

Wie nach dem Zweiten Weltkrieg - nach 1945. Da müssten auch rund 12 Millionen Flüchtlinge versorgt werden worden. Da war ein großes Murren und viel Hass unterwegs in Deutschland.

Die meisten dieser Flüchtlinge sprachen deutsch. Weit über 90 Prozent der deutschen war Hitler-gläubig – bis zum Schluss.  Das Volk war geschlagen, war ein Verlierer des Weltkrieges, gerade einer explodierenden Atombombe entwischt Zugleich aber war das Volk bettelarm, die beiden Kirchen waren in der Mehrheit ebenfalls nationalsozialistisch durchtränkt …

Es galt noch ein Volk, ein Führer – auch wenn er tot war. Die auferstandenen Kommunisten und Sozis waren ebenso Nazi-verseucht wie die Christ- und Liberal-Demokraten.

Und heute?

Die FAZ hatte neulich geschrieben, in den Stadtvierteln in Deutschland, in denen  die grünroten Flüchtlingsbefürworter wohnen, findet man keine Flüchtlingsheime.

Das ist wie damals bei den Gastarbeitern in Deutschland. Die Menschen aus Italien, Spanien, Türkei, etc. wurden von den deutschen Arbeiterschichten und Unterschichten in den Fabriken und in den Wohnbezirken integriert...

Die deutschen Reichen, die Oberschicht, die Beamte, die Politiker, die Journalisten, etc. haben kaum etwas dazu getan. Die haben nur die Früchte der Sklavenarbeit  abkassiert.

Wie gesagt … auch heute  noch das Gleiche …. Heute sind es die rotgrünen Heuchler, die unterwegs sind …

Übrigens - wenn man die deutschen Gazetten, regional oder überregional,  anschaut, dann werden die Flüchtlinge schlecht behandelt - in Polen, Balten, Ungarn, Griechenland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien ... nur in Deutschland werden die Flüchtlinge gut behandelt, beim Primus in Europa ...

Und wenn sie nicht so gut behandelt werden, dann liegt es daran, dass die anderen europäischen Länder egoistisch nicht die Quote erfüllt ... und Deutschland zu viele Flüchtlinge aufnehmen muss.

Warum kann kein deutscher Journalist sagen - das Boot ist schlicht voll, die Flüchtlingsströme überfordern einfach ganz Europa. Deutscher Gutmensch-Sein reicht nicht mehr aus ... Til-Schweiger-Geschrei bringt auch nichts ...

Donnerstag, 13. August 2015

13.08.2015 - Pfarrerles

Ein bayrischer Pfarrer (evangelisch) wollte die „Ehe für alle“ und seine gesellschaftliche Entwicklung und „mögliche denkbare Folgen“ aufzeigen. Was ist daran schlimm? „Die Forderung nach einer 'Ehe für alle' könnte dem Wortsinn nach in letzter Konsequenz auch irgendwann einmal dazu führen, dass jemand eine Verwandtenehe, eine Mehr-Ehe oder eben auch eine 'Ehe' mit Tieren fordert“, sagt der Pfarrer.

Laut Sprecher der evangelischen Landeskirche wird derzeit geprüft, ob der Gemeindepfarrer hier nach dem geltenden Dienstrecht gehandelt habe. „Dazu gehört zum Beispiel die Frage, inwieweit durch sein Tun die Einheit und Glaubwürdigkeit der Kirche befördert wird - oder nicht.“ –  Ansonsten sei man in der Kirche verwundert, warum der Pfarrer zu „solch bizarren Vergleiche und Phantasien“ kam.

Naja – wie immer. Die Evangelische Kirche in Deutschland ist halt immer schon modern gewesen, seit Luther – und marschiert vor dem Zeitgeist immer stramm Voraus. 

Ob beim preußischen Kaiser, in der Weimarer Republik, bei den Nazis (Reichskirche), bei den DDR-Kommunisten (Kirche im Sozialismus), in der RAZ-Zeit, in der sozialliberalen Ära und jetzt auch wieder …

Dass nur rund 450.000 Kirchenaustritte bei den Evangelen im letzten Jahr notiert wurden, das ist normal - meinen die Funktionäre … die Sekten der Evangelikalen werden sich freuen.

Die EKD mit ihren schwulen, lesbischen und sonstigen Pfarrern stört das alles nicht. Sie haben ja ihren christlichen Glauben mit den theologischen Zeitgeist-Löffel gefressen.

Und bei uns im Ländle – wo die Land-Pfarrerinnen und Land-Pfarrer mit ihrer Polit-Gruppe (Lehrerles, Dokterles, Erzieher, etc.) bei jeder politischen Demo in Stuttgart dabei sind – ob für Flüchtlinge, Schwule, Lesben, freier Sex-Unterricht oder pro für Rot-Grün - hat man seine schlichten Rentner in ihren Gemeinden vergessen - und haben keine 
Zeit mehr – die modernen Evangelen-Priester.

Dieses Beamten-Christen und Kirchen-Funktionäre haben die Menschen vergessen - und tanzen selbstverliebt um ihres goldene Kalb - sprich ihr eigenes Ego.



Mittwoch, 12. August 2015

12.08.2015 - Postbeamter

DIE WELT Artikel vom 09. 08.2015
Ausgabe 32 / Seite 10 :

"23 Jahre war Renate Höhne mit einem Mann verheiratet, der ein Doppelleben führte. Erst als er verhaftet wurde, erfuhr sie, dass er sie seit Jahren betrogen und zwei Menschen getötet hatte. - Als Renate Höhne ihren Mann zum wohl letzten Mal im Leben sah, in einem Besuchsraum im Gefängnis, da umarmte sie ihn noch einmal fest. Obwohl er sie 23 Jahre lang hintergangen hatte, mit Frauen und mit Männern. Obwohl er heimlich ihre gesamten Ersparnisse verjubelt und sie mittellos zurückgelassen hatte. Der vermeintlich so liebevolle, gutbürgerliche Gatte, ein Postbeamter, hatte ein Doppelleben geführt, war Stammkunde der Stricherszene und HIV-infiziert. Im Internet hatte er sich Homosexuellen als "geile Eva" angeboten, fantasierte davon, vergewaltigt zu werden, "am liebsten von sechs Männern gleichzeitig". Aber vor allem war er ein Doppelmörder, ein Mann mit "fest eingewurzelter Neigung zum Töten", wie das Gericht befand. Anfang 2012 wurde der "Parkplatzmörder" zu lebenslänglicher Haft verurteilt, sogar Sicherheitsverwahrung ordnete die Richterin an, so gefährlich soll Detlef S. sein.“(*)

Ich habe diesen Prozeß um den Parkplatzmörders aus Esslingen (Postbeamte), der Schwule auf Parkplätzen hingerichtet hatte, intensiv im Fernsehen und in Zeitungen verfolgt.

Seine spießige Ehefrau, ein ebenso durchgedrehtes Biedermeier-Pack wie ihr Mann, ließ sich dazu von einer Kirchen-Redakteurin des WDR „liebevoll und leidend“ portraitieren – im Fernsehen – eine halbe Stunde lang. 

Ich hatte nie gedacht, dass man so frech lügen kann.

Jetzt hatte eine andere Redakteurin ein Buch über die Mörder-Gattin geschrieben ...

Alles, was ich über diese Frau gelesen und gehört, ist bei jedem Wort und Satz eine glühend-verlogene Geschichte aus unserer Biedermeier-Republik ...

Da ist mir jeder Stricher lieber als dieses Mörder-Pack mit Psycho-Beratung  aus der deutschen Spießergesellschaft ... Gott sei Dank hat die WELT mit ein wenig Abstand geschrieben.

Der Postbeamter-Ehemann ist für mich ein typischer Nazi-Mörder und seine verlogene Frau passt gut in ein deutsches KZ als Wärterin - mit ihrer widerlichen Spießer-Sehnsucht nach einen schönen, klaren und geordneten Schein-Welt ... wer da nicht hineinpasst, der würde hingerichtet - wie es der Post-Ehemann getan hat.

Gott sei Dank hat er verstanden, dass er ein wahrlicher und realer Teufel ist ...

(*) http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article144979408/Der-Moerder-in-ihrem-Bett.html

Dienstag, 11. August 2015

11.08.2015 - Dort sitzen sie

Das ist im FOCUS.de heute  zu lesen:

„Philipp Hasselbach ist ein vorbestrafter Neonazi und in München nicht willkommen. Das hat sich am Wochenende gezeigt, als der 27-Jährige und weitere Rechtsextremisten von den Gästen eines Biergarten vertrieben wurden.
Der 27-Jährige kam laut einem Bericht der „Bild-Zeitung“ nach einer Kundgebung in der Münchner Innenstadt zum Königlichen Hirschgarten. Doch er machte seine Rechnung ohne den Besitzer des Clubs „Backstage“, Hans-Georg Stocker, und den SPD-Politiker Nima Lirawi. Sie erkannten den Neonazi und handelten.
Stoiker sei auf eine Bank gestiegen und habe gerufen, dass dort die „Obernazis von München“ sitzen. Vergeblich haben die Rechtsextremisten versucht zu protestieren, seien aber am Ende entnervt abgezogen, heißt es.“

Die Sozis sind immer brav und mutig   … ich weiß, sie schreien immer zu Mitgliedern einer schwerkriminellen arabischen Großfamilie  …"Dort sitzen sie die schwerkriminellen H4 Schmarotzer“  …

Die Sozis haben vor dem Ersten Weltkrieg in der Eulenberg/Krupp in ihren Zeitungen gebrüllt und gezetert gegen die ungesunden deutschen Schwulen  – seht hin, dort sitzen die  „Schwulen von Berlin“ … der Kaiser und seine tuntige Gesellschaft.

Die Sozis sind immer modern und immer an der Spitze und haben 1914 nicht gebrüllt, da sitzen der Kaiser und die Kriegshetzer  - 1914 haben die Sozis  ihrem deutschen Kaiser die Kriegskredite geschlossen zugestimmt.

Die Sozis haben vor 1933 brav und anständig in ihren Zeitungen gegen die Hetze über den schwulen SA-Chefs Ernst Röhm gefeiert – und als der nichts unternahm, weil er offen schwul war, drehten die braven Sozis durch in dem verseuchten Röhm...

Viele Sozis sind nach 1933 brav und anständig in die Nazi-Organisationen eingetreten – und haben zugestimmt, dass Juden nicht in Biergarten bedient werden.

Und nach 1945 haben die deutschen Sozis ganz brav und mutig mit den 175-Nazi-Paragrafen die Schwulen gejagt und ins Gefängnis gesteckt.

Freiheit, Pressefreiheit, eigene und individuelle Meinung … davon halten die Sozis wenig.

Die lieben und braven und mutigen Sozis lieben die Biedermeier-Republik – und deshalb habe die ihre FDJ-Funktionärin a. D.  Angela Merkel zu Kanzlerin gewählt – und wollen sie demnächst wieder wählen …

Montag, 10. August 2015

10.08.2015 - Schnüffler

Die NPD ist keine rechte Partei – sondern eine Partei, die von braven und deutschen V-Leuten des Verfassungsschutzes gesteuert werden, die das Programm der NPD so frisieren, dass sie nach rechter Ideologie ausschaut.

So sieht diese pseudo-nationale Partei halt aus - so wie sich beamtete V-Leute sich eine deutsche rechte Partei ausschauen. Dabei schauen sie nicht ins europäische Länder - ne, nie - das sind ja auch Demokratien, Länder, in denen die Demokratien Tradtion haben.

In Deutschland mit seinen zwei Diktaturen hatte die Demokratie in den beamteten Köpfen keine Tradation.

Wie ist das eigentlich mit den braven Parteien im neuen und vereinten Deutschland  - ist das alles nur Schein? Oder ist das wirklich eine richtige deutsche Demokratie -  mit rechtsradikalen, rechten, christdemokratischen, liberalen, sozialdemokratischen (biedermeier’ischen), linken und linksradikalen Parteien. Oder wie?

Ich frage mich immer – wie groß und stark ist eigentlich die Meute der schnüffelnden V-Leute bei den Alt-Parteien CDU, CSU, FDP und SPD und Linke - und sind die festangestellt?

Sonntag, 9. August 2015

09.08.2015 - Volksfest

Auf der Theresienwiese in Heilbronn wird das Volksfest 2015 gefeiert – besser: das „Unterländer Volksfest“.

Als ich jung war, da war das  Volksfest ein Trubel für die deutschen Unterschichten, dem grölenden und saufendem Plebs, und für die amerikanische Besatzungsmacht  - sprich für die frustrierten amerikanischen Soldaten fern der Heimat. Ein Sauffest – bei dem es regelmäßig Schlägereien mit Toten gab.

Später kamen dazu unsere italienischen und spanischen Gastarbeiter, die es aus ihrer Heimat nicht gewohnt waren, solchen Massen von Alkohol in Form von Maß-Bier zu trinken. Und waren gleich besoffen. Vor allem Italiener und amerikanische Soldaten prügelten sich … 

Ich habe nie verstanden, warum sich italienische und amerikanischen junge Männer sich prügelten - nur weil sie nicht gewohnt waren, deutsches Bier in Masse fern ihrer Heimat zu saufen? 

Seit die amerikanische Besatzungsmacht abgezogen ist, sind auch die Schlägereien auf dem Volksfest nahezu verschwunden.

Geblieben ist die Show der Heilbronner Unterschichten-Prominenz, die sich kostenlos durch die Volksfest-Tage bierig durchsüffelt. Vom Stadtrat/Stadträtin über Bürgermeister hin zu Land- oder Bundespolitikern oder gar Wirtschaftsbossen.

Ob nun in bayrischer Tracht – in Lederhose oder Dirndl – oder im weiblich/männlichen Urlaubstracht (T-Shirt, Bermuda-Short, Joggerschuhe).

Und wichtig für Semi-Prominenz (fast ähnlich wie in München, nur provinzieller) … im Internet-TV der regionalen Gazette interviewt zu werden … oder in der täglichen Sauf-Kolumnen der Tageszeitung zu erscheinen - mit vollem Namen. Peinlich - sehr peinlich.

Es soll allerdings in der Stadt und Landkreis Heilbronn auch Leute geben, die alles dafür geben, um nicht in diesen Veröffentlichungen nicht genannt zu werden.

Verständlich – denn das Volksfest, das demnächst auch in „Heilbronner Volksfest“ umbenannt wird, ist ja nur noch zu einem Tunten-Volksfest geronnen (so würde man in Bayern mit Ironie sagen).

Die Semi-Promis gehen ja nur auf das Unterschichten-Fest hin, um in ihrer Tracht gesehen und in Gazette genannt zu werden … mit Tradition hat das nichts zu tun. 

Doch – im Bier-Saufen schon … darin sollen ja einige Provínz-Journalisten nahezu Meister seien.

Samstag, 8. August 2015

08.08.2015 - Vorschreiben

UMein Vater war 12 Jahre alt - als Adolf Hitler Reichkanzler wurde – und in Deutschland die erste Diktatur im zwanzigsten Jahrhundert  begann. Er war nie in einer Nazi-Organisation, weder in der „Hitler Jugend“ noch in der Nazi-Partei noch einer anderen NS-Organisation.

Er war 18 - als der zweite Weltkrieg begann. Schwer verletzt kam er 1944 in russische Kriegsgefangenschaft. 

1947 wurde entlassen, in ein Deutschland, in dem seine Heimat polnisch geworden war. In meinem Geburtstort Grimmen bekam er eine Arbeit – und da Grimmen in Mecklenburg-Pommern in der sowjetischen  Zone lag, lebte er in der zweiten Diktatur Deutschlands im zwanzigsten Jahrhundert.

Von 1947 bis 1954 war er Kommunist. Beim Arbeiteraufstand trat er aus der Partei aus. Die Kommunisten hatten die winzige Demokratie mit Füßen getreten.

1958 verließ er die DDR – und ging mit seiner Familie in die Bundesrepublik. 1999 starb er.

Er sagte mir einmal, er wolle sich nie mehr in Deutschland vorschreiben lassen, mit wem und worüber er sprechen oder nicht sprechen solle.

Das ist für mich – so finde ich – ein gutes Erbe. Die Biedermeier-Republik der FDJ-Sekretärin a.D. Merkel wird es immer stickiger und dumpfiger und spießiger ...