Sonntag, 31. Mai 2015

31.05.2015 - Preiswert

Ich wollte mir vor einigen Tagen ein Buch kaufen: „Der heilige Schein ..." – Autor: Der katholische Theologe David Berger.

Ich habe im Internet nachgeschaut.

Als neues Buch zu kaufen: 9,99 Euro.

Ich fahre oder laufe in die Innenstadt Heilbronns. Suche zuvor im Internet, welche Buchgeschäfte offen haben…

Und dann muss ich hoffen, dass der Laden das Buch vorrätig habe. Oder das nächste Buchladen, den ich aufsuchen muss. Und wenn beide es nicht haben, dann bestellen sie – und muss nach ein bis zwei Tagen wieder hin. 

Zweimal in die Stadt, zweimal Parkgebühren, Benzin – zwei Euro Parken plus mindestens 1 Euro Benzin … plus Buch macht zusammen 13 Euro. Insgesamt zwei Stunden des Hin- und Hergehens und Einkaufens.

Hätte ich bei Amazon das Buch imInternet bestellt, dann hätte ich das neue Buch in zwei Tagen auch gehabt, für genau 9,99 Euro – ohne zusätzliche Gebühren.

Ich habe mich entscheiden.

Bei Amazon die Angebote für „David Berger: Der heilige Schein …“ anschauen:

Gebunden -  NEU für 9,98 Euro ohne Porto; gebraucht ab 3,94 Euro plus Porto 3 Euro.

Oder als Taschenbuch –  Neu 9,99 Euro ohne Porto; Gebraucht 3, 65 Euro  plus 3,00 Porto.

Ich habe ein gebrauchtes und noch nicht gelesenes Buch gekauft - für 3,65 + 3,00 Porto = 6,65 Euro; ohne das Wohnung zu verlassen.

Die Geschäfte in der Innenstadt Heilbronn sind teurer als Internet.

Vor allem, wenn man ein Buch neu kaufen will. 

Will man ein gebrauchtes Buch zu kaufen – dieses Angebot gibt es in den Heilbronner Buchladen überhaupt nicht …

Und so ist es in vielen Waren… MediaMarkt und Saturn haben es bemerkt … und bieten im Internet nachts zwischen 21 Uhr bis 9 Uhr schöne und preiswerte Angebote…

So ist der Kapitalismus pur ... auch für kleinen Leute.

Samstag, 30. Mai 2015

30.05.2015 - Bravo, bravo, bravo

Der WELT-Autor Tilman Krause unter der Überschrift

"Ich will keine Kopie des verlogenen Hetero-Kitschs"

Gegen Diskriminierung, für die rechtliche Gleichstellung der Homosexuellen: ja, das versteht sich wohl von selbst. Aber das heterosexuelle Modell der Ehe kopieren? Bitte mehr Mut zum Anderssein!

Alles gegen Diskriminierung. Alles für rechtliche Gleichstellung. Das versteht sich ja von selbst. Und übrigens auch alles für homosexuelle Sichtbarkeit, wo immer es geht. Sollen die Heteros nach zweitausend Jahren des Totschlagens und vor allem des Totschweigens sich endlich von der Pike auf die große weite Welt der Homosexualität erschließen und zur Abwechslung mal schön ihre Augen und Ohren aufsperren für das, was ihnen entgangen ist und noch entgeht. Sie tun es ja auch schon. Eigentlich rührend, wie sich die politisch korrekte Speerspitze bereits für Kurse immatrikuliert, damit sie LGBT richtig buchstabieren und auseinanderhalten kann. Das soll, darf und muss alles so sein.

Lieber die "Glorie des Paria"

Aber Homoehe? Wieso denn? Wegen der rauschenden Roben? Wegen des schönsten Tags im Leben? Weil sich alle weinend in den Armen liegen können? Diese Kitschorgie, die einem bei jedem zweiten Heteropaar wie fauler Budenzauber vorkommt, wollen wir jetzt kopieren, nur weil wir glauben, wir kriegen das noch glamouröser, romantischer, brillanter hin?
Nein, da bin ich doch entschieden für die "Glorie des Paria", um einen französischen Roman der Achtzigerjahre zu zitieren. Und wenn nicht für Paria und Außenseiter, dann bin ich für Minderheit und Anderssein. Zum homosexuellen Selbstbewusstsein gehört für mich ohne Wenn und Aber nach wie vor, dass man es eben gerade nicht wie die Heteros macht. Was, mit Verlaub, ist an den gegengeschlechtlich Empfindenden denn so großartig? Und außerdem: Wir sind nicht Kopie, wir sind Originale. Oder wir sollten es doch sein.

Alles drängt in die Mitte der Gesellschaft

Denn nie waren wir so wertvoll wie heute. Nie gab es eine Zeit, in der sich freiwillig, also ohne politischen, totalitären Druck, alles derart konformistisch in die Mitte der Gesellschaft drängte wie in unseren Tagen. Die ungeheure Nivellierungsmaschinerie des Internet mit ihren ewig gleichen Like- und Follow-Floskeln ist dabei, die klebrige Konsens- und Konsumsoße noch in die hinterste Ecke des globalen Dorfes einsickern zu lassen. Und die letzten Mohikaner des Abseitigen, meinetwegen Abwegigen knicken auch noch ein? Schöne neue Welt, nein danke!

Vielleicht bin ich zu sehr Kind der Siebzigerjahre, vielleicht bin ich zu gern Sand im Getriebe der Welt, um den Happy-Go-Lucky-Frischwärtsoptimismus einer Generation teilen zu können, die glaubt, zum homosexuellen Glück gehört nur die Gleichbehandlung, Vater Staat wird es schon richten. Was heißt außerdem Glück?

Homosexuelle könnten Vorreiter des Nonkonformismus sein

Meine bescheidene Überzeugung steht leider unverrückbar fest: Wer Glück ausschließlich rechtlich oder materiell definiert, bleibt bei der Ich-Schablone, bringt es nicht zum Ich. Zum Glück gehören auch der Schmerz, der Sinn für Tragik und fürs Transzendente, zum Glück gehört die (gemeisterte!) Schwierigkeit zu sein. Das Glück ergibt sich aus den stufenweisen, von Rückschlägen und Vorwärtsbewegungen mühsam ausbalancierten Versuchen, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Arbeit am rauen Stein! Äußerlichkeiten, Rituale, vorgegeben Muster helfen dabei, das ist klar. Aber davon alles abhängig zu machen, kann keine Lösung sein.

Mir träumt von einer Gesellschaft, in der die Menschen sich in Eintracht und Vielfalt verwirklichen. In der Menschen, statt ihre Energie damit zu verschwenden, wie die anderen zu werden, herausfinden, was ihr ureigenes Wesen ist. Dabei können Homosexuelle Vorreiter sein, jedenfalls solche, die gelernt haben, sich infrage zu stellen, weil sie es mussten. Und das ist immer noch die Mehrheit. Das hohe Gut, das sie sich bei der Entdeckung ihrer von der Norm abweichenden Sexualität erworben haben, sollten sie mehren, anstatt es auf dem Altar der Heterosexualität zu opfern. Die Homoehe sollten sie schlicht und ergreifend nicht nötig haben.

Freitag, 29. Mai 2015

29.05.2015 - Gerade die

Wenn ich an Fußball denke, zum Beispiel die Bundesliga und ihre Millionen und aber Millionen, dann weiß ich – neben den vielen Millionen wird auch ordentlich geschummelt – und mit Korruption so manches Spielchen gemacht.

Es geht um Spiele im Sport, es geht insofern um nichts auf der Welt, aber auch garnichts. Es geht um Spaß und Spiele - und es geht um sehr, sehr viel Geld. 

Wenn es um nichts geht im Leben - und um sehr viel Geld, dann ist Mafia und Korruption ganz schnell im Spiel. 

Mein Gott – Korruption und Politik zum Beispiel. Wie war das einmal und ist es jetzt immer noch mit Griechenland bzw. Europa und die Euro … Korruption pur.

Oder die Unterstützung der vier Oligarchien in der das Reich der westlichen Demokratien … in den nächsten Wochen wird die Ukraine Pleite sein… und dann?

Dann wird halt ein richtiger Krieg daraus gemacht … mit viel US-Propaganda und vielen Toten - in Europa.

Darin sind die USA Meister … siehe die Lügen über den Irak-Krieg. Oder die mörderischen Dingen, die US-amerikanische Geheimdienste in den südamerikanischen Staaten gedreht haben.

Oder was die Amis mit ihren Geheimdiensten in Europa zurzeit alles drehen … in der Wirtschaft und Politik und in der Gesellschaft etc.

Und jetzt wollen die USA  FIFA-Sportfunktionären aud der Dritten Welt krumme Dinge andrehen? Wer hätte das gedacht???  Gerade die US-Regierung, gerade die? Die hat es nötig. 

Aber – die haben schon andere Dinge gemacht … und sich wieder rausgelogen.

Interessant ist, dass eine Gazette aus der Nähe der Biedermeier-Kanzlerin verlautbarte: FIFA auflösen - raus aus Zürich; ein neuer Welt-Fußball-Verein gründen - mit Sitz in Jerusalem - ein Israeli als Präsident wählen.

Donnerstag, 28. Mai 2015

28.05.2015 - Alte Denke

Todesstrafe in Russland? Nein. - In den USA? Ja. – In Saudi-Arabien? Ja.

Angela Merkel findet die USA gut - und Saudi-Arabien auch gut. Sind schließlich unsere Partner. Siehe heute die FAZ:

„In Saudi-Arabien sind seit Anfang Januar so viele Menschen hingerichtet worden wie im gesamten vergangenen Jahr. Das berichtet die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die die Zahl der vollstreckten Todesurteile mit neunzig beziffert. Am Freitag wurden weitere Enthauptungen erwartet, die auf öffentlichen Plätzen durchgeführt und oft von Hunderten Schaulustigen besucht werden. Nur China und Iran führten 2014 mehr Hinrichtungen durch als das wahhabitische Königreich, dessen Justizsystem auf der Scharia fußt, die auch Prügelstrafen sowie das Abhacken von Gliedmaßen bei minder schweren Vergehen vorsieht.“

Naja , die König in Saudi-Arabien ist relativ neu im Amt, der Mann ist Herrscher in einem großen Land, in welchem es außer Wüsten, Kamelen, Öl und Scharia nicht viel mehr gibt - doch, sehr, sehr viel Geld. Da muss der neue König dem Volk zeigen, dass Verbrechen in Saudi-Arabien sich nicht lohnt. Weder für den Kopf, den Fuß oder die Hände.

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr -  der Kampf gegen die FIFA, so trompeten deutsche Journalisten, das ist der wirkliche Kampf gegen das Böse. Meint auch die USA. Und Großbritannien.

Saudi-Arabien und ihre Verbündete sind aus der Sicht der USA per Definition die Guten. Wir Deutschen nicken heftig dazu. Vor allem Angela Merkel.

Frau Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin: "Der Islam gehört zu Deutschland." 

Ihre Freunde in Saudi-Arabien meint sie damit besonders. 

Laut einer Studie des WZB Berlin aus 2013 halten zwei Drittel der befragten Muslime in Europa religiöse Gesetze wichtiger als die Gesetze des Landes in dem sie leben, Dreiviertel finden, dass es nur eine Auslegung des Korans geben kann.

Also: Alles OK in Saudi-Arabien. Meint auch Merkel. Für Saudi-Arabien und ihre Scharia-Gesetzgebung gibt es keine Sanktionen. Da flötete höchstens die fröhliche Kanzlerin den Schlager:  „Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommt der Henker auch zu Dir, mit dem kleinen Hackebeilchen …“

So ist halt die deutsche Politik. Die Biedermeier-Politik der Spießer-Kanzlerin Angela Merkel. Für Waffenkäufe an Saudi-Arabien vergisst sie schnell ihre Moral. Alte protestantische Denke.

Mittwoch, 27. Mai 2015

27.05.2015 - Lachen

Das Wesen eines bösen Menschen erkennen? Worin liegt seine Würde?

Die Macht eines unwürdigen Menschen? Akzeptieren?

Ein Mensch, das sich gern als Alpha-Tier präsentiert, um andere Menschen zu unterdrücken … wie kann ich dem richtig begegnen, ohne Angst?

Ein Freund, der ein wenig älter war als ich, der sagte mir einmal lachend auf meine Fragen und zu meinen Ängsten:

Wenn dieser Mensch mit seinem großen Gehabe und Geschreie Dir Angst macht, dann stell Dir diesen Popanz als Wichtel vor, als Wesen, dass gerade auf dem Klo sitzt - beim Scheißen, wie er mit seiner heruntergezogenen Hose dasitzt – wie er mit einem angestrengtem Gesicht, mit einer lächerlichen Fratze eine dicke Wurst rausdrückt.

Und was er nicht weiß: Er sitzt auf einer Bühne - vor 1.000 Zuschauern. Nach dem angestrengtem Schiss gibt es prasselnden Beifall von den Zuschauern – unter gleißendem Licht.

Und wenn Dir das nicht langt, dann stelle Dir vor, wie dieser Wichser gerade unter Stöhnen sich einen runterholt … auch vor 1.000 Zuschauern.

Unangenehme Macht und peinlichem Wichsen – das passt nicht ganz zusammen – das ist nur lächerlich. 

Und das auch noch auf einer Bühne vor tausend Leuten im Zuschauerraum …

Wenn dieser Arsch wieder einmal seine Macht vor Dir ausspielt – dann lache ihn einfach aus  - und wenn er fragt, warum Du lachst … dann erzähle ihm und Deinen Kollegen-Biedermeiern, die um ich herumstehen/sitzen, einfach das, worüber Du gerade gelacht hast.

Dienstag, 26. Mai 2015

26.05.2015 - Subventionierte Schweinereien

Schweinereien auf deutschen Bühnen- meisten subventionierte Theater, sprich mit Steuergeldern unterstützt - haben eine gewisse Tradition. In Deutschland. 

Auch schon in den alt-bundesdeutschen Bühnen wurde onaniert, Titten-Schwenken, einfach blank gezogen, etc.

Mit dem Stück - vor allem meistens Klassiker - haben diese Sauereien nichts zu tun. Weder in den Worten - noch auch von den Gedanken, Bemerkungen und Notizen des Verfassers.

Es hat mehr was mit den Onanier-Phantasien und pornografischen Eingebungen der Regisseuren. Meistens durchgeknallte Lehrers- und evangelischen Pfarrers-Buben.

Wer nicht RAF-Terrorist geworden ist, der wurde halt Regisseur ... 

Montag, 25. Mai 2015

25.05.2015 - Ryan Gosling

Ein Freund von mir - spricht und bewegt sich in Mimik, Gestik, im Gehen - fast so wie Ryan Gosling. Seit ich die Filme mit Ryan Gosling kenne, da wundere ich mich immer wieder, wie Menschen sich ähneln können. Ich mag meinen Freund nicht, weil er so ähnlich ist wie Ryan Gosling, sondern weil er so ist wie er ist - dieser Freund. Deshalb ... auch ... Ryan Gosling, den ich nicht kenne.

Ein wunderbares Gespräch mit dem wunderbaren Ryan Gosling - in der SÜDDEUTSCHEN:

Die Aura ist noch da. Wenn man als Mann mit einem gewöhnlichen Angestelltenleben in einer Hotelsuite in Beverly Hills sitzt, die Tür aufgeht, und Ryan Gosling eintritt, muss man das einfach umstands- und neidlos anerkennen. Es ist gar nicht das oft besungene Aussehen. Der 34-Jährige gilt als Frauenschwarm, aber ein klassischer Beau ist er nicht. Auch nicht besonders groß oder breit. Oder stilsicher. Gosling trägt beim Interview einen schlabbrigen Wollpulli, drüber ein Goldkettchen, dazu ungekämmte Haare.

Der Eindruck, den er trotzdem macht, und das schon in den ersten Sekunden, ist einer, den man gerade als Deutscher selten erlebt: sehr, sehr lässig. Da ist nichts von dem, was so viele Männer für männlich halten. Kein künstlich fester Händedruck. Kein breitbeiniges Aufgeplustere. Kein Gelächter über die eigenen Pointen. Gosling ist distanziert, aber auf eine freundliche Weise. Fragen, die er blöd findet, etwa nach seiner Freundin Eva Mendes oder der gemeinsamen Tochter, bringen ihn nicht aus der Fassung. Er beantwortet sie mit "Hm", "Ja" und "Nein". Bis man aufgibt. Dann lächelt er. Gosling wird in den 45 Minuten, die man ihm gegenübersitzt, nur einmal ungemütlich. Da geht es um seinen aktuellen Film "Lost River". Genauer: um die Filmkritiker.

Albern. Überambitioniert. Kindisch. Das war der Tenor der Rezensenten, als Gosling den Film, der am Donnerstag in Deutschland anläuft, in Cannes vorgestellt hat. Es soll sogar Buhrufe im Kinosaal gegeben haben. "Das wurde alles übertrieben", schimpft Gosling im Gespräch. Sein Film - die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, die in einer verlassenen Stadt um ihr Zuhause und um ihre Kinder kämpft - sei wunderschön. Die Schauspieler: "toll". Die Kamera: "toll". Und erst die Musik!

Die Kritiker hätten all das aber ignoriert und sich stattdessen an der Tatsache abgearbeitet, dass er Regie geführt habe. Endlich. Die Chance, dem ach so tollen Gosling eine mitzugeben. Diesem Typen, der sich mit harten, kleinen Indie-Filmen wie "Drive" einen Ruf erspielt hat, wie man es in Hollywood höchstens einmal im Jahrzehnt erlebt. Seit Steve McQueen hatte keiner so lässig hinterm Steuer ausgesehen, wie Gosling als der namenlose Stuntman mit dem Skorpion auf der Bomberjacke und dem Zahnstocher im Mundwinkel.

Und jetzt das. Eine Niederlage. Herrlich.

"Es hat sich angefühlt, als sei es für viele Typen eine persönliche Angelegenheit", sagt Gosling. Er bleibt ruhig, als er darüber spricht. Er wirkt immer noch lässig. Aber man merkt, dass die Eisschicht, die den Kanadier angeblich vom Rest der Welt trennt, dünner ist als angenommen. Er sagt "Typen", wenn er über seine Kritiker spricht. Aber er hat sich die Namen gemerkt.

Am Ende des Treffens gibt es dann wieder einen Moment, der den Gast aus Deutschland daran erinnert, dass Gosling trotz seines gekränkten Stolzes doch kein gewöhnlicher Mann ist. Der Schauspieler gibt zum Abschied die Hand, trocken und nicht übertrieben fest, und geht zur Tür. Draußen wartet der nächste Gesprächspartner, eine Kollegin aus Australien. "Hi, ich bin Ryan", hört man ihn sagen. Die Antwort ist ein eigenartiges Geräusch. Die Stimme der Journalistin rutscht mindestens eine Oktave nach oben. "Ach", hört man sie quieken, "das weiß ich doch".