Für den
Schwadroneur und Chefredakteur der regionale Gazette "Stimme" Uwe Ralf Heer war sich
sehr sicher, die Welt sei durcheinander: „Der feige Mord an einem der wenigen verbliebenen russischen Oppositionspolitiker
erschüttert.“
Wer ist erschüttert? Kennt die Welt das Opfer überhaupt? Oder war der Tote nur ein US-Polit-Nordlicht, ein einst gnadenlos gescheiterter Jelzin-Politkommissar... Oder hat der Chefredakteur beim Schreiben zu viele Weizenbiere gekippt: „Die Hinrichtung auf offener Straße ist mehr als
die Ermordung eines unbequemen Putin-Kritikers.“
Was ist,
wenn sich die Ursache des Mordes als banal herausstellt? Auch Prominente, selbst
Putin-Gegner, haben ja ein Privatleben. Und der Tote hatte ja ein sehr schillerndes
Leben. Zum Beispiel in seltsames Verhältnis zu einem 23 jährigen Mannequin aus
der Ukraine, eine Lebensgefährtin, die wirre TV-Erklärungen von sich gibt. Von Trauer keine
Spur.
Gerade deutsche
Provinz-Medien sollten sich mit frühreifen Schuldzuweisungen gegen das ihnen verhasste
Putin-Regime in Russland sehr zurückhalten.
Vor allem deutsche
Behörden und vor allem die Redaktion Heilbronner Stimme waren und sind bis
heute nicht in der Lage bzw. willens, die wahren Hintergründe hinter den
NSU-Morden – vor allem die Ermordung der Polizistin in Heilbronn im Jahre 2007 - sowie der Verwicklungen deutscher
Geheimdienste in diese Morde aufzuklären.
Korruptionen
in Heilbronn, seltsame Stasi-Geschichten um Redakteure, nicht aufgeklärter Mord
an einer Polizistin, etc. – das alles hindert den Stimme-Chefredakteur montags nicht,
mit dicken Fingern und schiefen Sätzen auf Präsident Putin in Russland zu
zeigen.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Weizenbier-Flaschen werfen…
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Weizenbier-Flaschen werfen…
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen