Mittwoch, 21. Oktober 2015

21.10.2015 - Scheiße schmeckt gut

Ich hatte in meinem ganzen Journalisten-Leben für meine Kommentare sehr viele (meistens) anonyme Briefe bekommen, auch mit Scheiße in Plastiktüten verpackt - und mit üblen Beschimpfungen und Beleidigungen. Auch nächtliche telefonische Anrufe. Anonym. Woche über Woche.
 

Na und? Die Briefe habe ich weggeworfen - und das Telefon aufgelegt ... Oder abgelegt ...
 

Für diese POST hatten wir in der Redaktion einen großen Karton, in dem wir die anonyme und dumme-dreisten Briefe gesammelt haben. Damit Volontäre und Praktikanten etwas zum Scheiße

Ich hatte in meinem ganzen Journalisten-Leben für meine Kommentare sehr viele (meistens) anonyme Briefe bekommen, auch mit Scheiße in Plastiktüten verpackt - und mit üblen Beschimpfungen und Beleidigungen. Auch nächtliche telefonische Anrufe. Anonym. Woche über Woche.

Na und? Die Briefe habe ich weggeworfen - und das Telefon aufgelegt ... Oder abgelegt ...

Für diese POST hatten wir in der Redaktion einen großen Karton, in dem wir die anonyme und dumme-dreisten Briefe gesammelt haben. Damit Volontäre und Praktikanten etwas zum Lernen und Lachen haben. 

An Silvester wurde dieser Schrott entsorgt.

Die Polizei und die Leser haben wir damit nicht belästigt. Diese Hass-Briefe gehören zum Journalismus wie Sonne oder Regen zum Wetter gehören.

Auch geworfene Eier gegen Fenster oder Türen des Verlags und gegen mein Privat-Haus gehörten dazu – wie auch gelegentlich große Nägel in den Autoreifen - da war ich PLATT. Im wahrsten Sinne.

Es war und ist völlig sinnlos, diese Taten der Polizei zu melden.

Deshalb: Das Gouvernanten-Geschrei von ARD-TV-Moderatoren wie Frau Reschke ist deshalb nur peinlich. Sehr peinlich.

Auch ohne Internet und ohne Mails gab es früher diese vielen anonymen Briefe. Aber all das gehört zum Berufsrisiko. 

Wie bei Schauspielern - die Buhrufe und faulen Eiern und Tomaten aus dem Publikum. Das gilt auch für Journalisten.

Das ist noch lange keine Wahrheitsfindung - aber ... eine gesunde Reaktion.

Wem es in der Küche zu heiß wird, der sollte nicht Koch werden – und den Beruf wechseln. 

Für mich gilt noch: Scheiße schmeckt gut - Millionen Fliegen können sich nicht irren. 

Auch die Spießer in der Biedermeier-Republik können sich nicht irren ...

Deshalb muss ich keine Scheiße fressen oder lesen ... Weder bei Neu-Nazis noch Alt/Neu-Kommunisten oder Pseudo-Demokraten (aus der schwarz-rot-grüne Volksfront)  - ich muss nicht.

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